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Schrägkugellager

Bei den Schrägkugellagern werden die Kräfte unter einem bestimmten Druckwinkel (schräg zur Radialebene) von einer Laufbahn auf die andere übertragen. Damit eignen sich die Lager für gleichzeitig wirkende Radial- und Axialbelastungen.

Mit zunehmendem Nenndruckwinkel steigt die axiale Tragfähigkeit. Dadurch eignen sich Schrägkugellager besser zur Aufnahme höherer Axialkräfte als Rillenkugellager.

Die Lager gibt es einreihig als Einzellager oder als paarig angeordnete Universallager sowie als zweireihige Ausführung.

Einreihige Schrägkugellager eignen sich gut, wenn:
 
  • Lagerungen kombinierte Belastungen aufnehmen müssen
  • einseitig mittlere bis hohe Axiallasten vorliegen
  • eine steife axiale Führung gefordert ist
  • die Lagerung axial spielfrei oder vorgespannt sein muss
  • bei höheren Radial- und Axiallasten hohe Drehzahlen gefordert sind.
Zweireihige Schrägkugellager eignen sich gut, wenn:
 
  • bei hohen Belastungen der Bauraum für zwei paarig angeordnete einreihige Schrägkugellager nicht ausreicht
  • gleichzeitig wirkende hohe Radial- und Axialbelastungen auftreten
  • auch Kippmomente aufgenommen werden müssen
  • eine relativ starre Lagerung gefordert ist.