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Im Rahmen der internationalen Normung wurde der Lebensdauerbeiwert aDIN umbenannt in aISO, die Berechnung ändert sich dadurch nicht. |
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Grundlage
der in |
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Das Verfahren der „Erweiterten Berechnung der modifizierten Lebensdauer“ berücksichtigt die folgenden Einflüsse: |
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Die Einflüsse, besonders die der Verunreinigungen, sind sehr komplex! Für eine genaue Beurteilung ist sehr viel Erfahrung notwendig! Zur weiterführenden Beratung sollte deshalb der Ingenieurdienst der Schaeffler Gruppe Industrie hinzugezogen werden! |
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Die Tabellen und Diagramme stellen nur Anhaltswerte dar! |
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Die erforderliche Größe eines Wälzlagers ist von folgenden Anforderungen abhängig: |
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Das
Maß für die dynamische Tragfähigkeit sind die dynamischen Tragzahlen.
Die dynamischen Tragzahlen basieren auf |
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Die dynamischen Tragzahlen für Wälzlager sind dem praxisbewährten und in früheren FAG- und INA-Katalogen veröffentlichten Leistungsstandard angepasst. |
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Das Ermüdungsverhalten des Werkstoffs bestimmt die dynamische Tragfähigkeit des Wälzlagers. |
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Die dynamische Tragfähigkeit wird beschrieben durch die dynamische Tragzahl und die nominelle Lebensdauer. |
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Die Ermüdungslebensdauer hängt ab von: |
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Für
umlaufende Wälzlager gilt die dynamische |
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Die
dynamische |
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Verfahren zur Berechnung der Lebensdauer sind die: |
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Die
nominelle |
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Eine Belastung mit P ergibt die gleiche Lebensdauer wie die tatsächlich wirkende kombinierte Belastung. |
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Diese Berechnung ist nicht anwendbar für Radial-Nadellager sowie Axial-Nadellager und Axial‑Zylinderrollenlager! Bei diesen Lagern sind kombinierte Belastungen nicht zulässig! |
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Die |
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oder |
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Dieses
Berechnungsverfahren wurde in |
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Das |
Gute Sauberkeit
und geeignete Additive Höchste Sauberkeit und geringe Belastung Verunreinigungen
im Schmierstoffa3 = Lebensdauerbeiwert κ = Viskositätsverhältnis Bild 1 |
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Das |
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Die |
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Die
Nennviskosität des Öls bei |
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Die
Berücksichtigung der EP-Additive zur Berechnung der erweiterten modifizierten |
| ν1 = Bezugsviskosität dM = Mittlerer Lagerdurchmesser n = Drehzahl Bild 2 |
| ν = Betriebsviskosität ϑ = Betriebstemperatur ν40 = Viskosität bei Bild 3 |
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Lnm wird berechnet nach: |
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Die
Werte für den |
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Das
genormte Rechenverfahren für den |
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Nach |
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Bild 4 |
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Bild 5 |
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Bild 6 |
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Bild 7 |
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Die |
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Der
Lebensdauerbeiwert für Verunreinigung eC berücksichtigt
den Einfluss von Verunreinigungen im Schmierspalt auf die Lebensdauer, siehe |
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Die verminderte Lebensdauer durch feste Partikel im Schmierspalt hängt ab von: |
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Komplexe
Wechselwirkungen zwischen diesen Einflussgrößen lassen
nur grobe Anhaltswerte zu. Die Tabellenwerte gelten für Verunreinigungen
durch feste Partikel |
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Bei
starker Verschmutzung |
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Die
Lebensdauer-Gleichungen setzen voraus, dass die |
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Die
hier berechneten Betriebswerte berücksichtigen schon die |
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Verändern
sich Belastung und Drehzahl im |
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Verändern
sich Belastung und Drehzahl im |
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Beschreibt
die Funktion F die Veränderung der Belastung im |
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Verändert
sich die Belastung im |
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Verändert sich die Drehzahl bei konstanter Belastung, gilt: |
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Verändert sich die Drehzahl stufenweise, so gilt: |
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Die äquivalente Drehzahl errechnet sich nach: |
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Die Gleichung gilt nur, wenn der Schwenkwinkel größer als der doppelte Teilungswinkel der Wälzkörper ist! Ist der Schwenkwinkel kleiner, besteht die Gefahr der Riffelbildung! |
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Bild 8 |
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Liegen keine Angaben zur Lebensdauer vor, dann können Anhaltswerte aus den Tabellen entnommen werden. |
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Lager
nicht überdimensionieren! Ist die errechnete Lebensdauer |
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Die Gebrauchsdauer ist die erreichte Lebensdauer des Lagers. Sie kann deutlich von der errechneten abweichen. |
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Mögliche Ursachen sind Verschleiß oder Ermüdung durch: |
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Wegen der Vielfalt der möglichen Einbau- und Betriebsverhältnisse kann die Gebrauchsdauer nicht exakt vorausberechnet werden! Sie lässt sich am sichersten durch den Vergleich mit ähnlichen Einbaufällen abschätzen! |
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Radial-Zylinderrollenlager in Stütz- und Festlagerbauart können zusätzlich zu den radialen Kräften auch axiale Kräfte in einer oder beiden Richtungen aufnehmen. |
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Die axiale Tragfähigkeit hängt ab von: |
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Belastete Borde müssen auf der gesamten Höhe unterstützt werden! |
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Die |
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Die |
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Das
Verhältnis |
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Ständige axiale ohne gleichzeitige radiale Belastung ist nicht zulässig! |
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Bei diesen Lagern wurde durch neue Berechnungs- und Fertigungsmethoden die axiale Tragfähigkeit deutlich verbessert. |
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Eine
spezielle Krümmung der Rollenstirnflächen sichert optimale Berührverhältnisse
zwischen Rolle und Bord. Hierdurch werden die axialen Flächenpressungen zum
Bord deutlich minimiert und ein tragfähigerer Schmierfilmaufbau
erzielt. Bei üblichen Betriebsbedingungen werden Verschleiß und
Ermüdung an Bordanlauf- und Rollenstirnflächen vollständig
verhindert. Das axiale Reibungsmoment reduziert sich um
bis zu |
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Fa zul und Fa max werden berechnet nach: |
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Schiefstellung,
beispielsweise durch Wellendurchbiegung, kann zu einer Wechselbeanspruchung
der Innenringborde führen! In diesem Fall ist die axiale Belastung
bis zur Lagerverkippung von maximal |
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Bei stärkeren Verkippungen ist eine gesonderte Festigkeitsanalyse notwendig! |
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Bei hoher, ruhender oder stoßartiger Last können an den Laufbahnen und Wälzkörpern plastische Verformungen entstehen. Diese Verformungen, bezogen auf die noch zulässigen Geräusche beim Lagerlauf, begrenzen die statische Tragfähigkeit des Wälzlagers. |
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Wälzlager
ohne oder mit selten auftretender Drehbewegung werden nach der statischen |
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Diese
ist nach |
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Die
statische |
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Diese
Belastung erzeugt bei normalen Berührungsverhältnissen an den Kontaktstellen
eine bleibende Verformung von ungefähr |
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Zusätzlich
zur Dimensionierung nach der Ermüdungslebensdauer ist eine Überprüfung
der statischen Tragsicherheit sinnvoll! Anhaltswerte und
im Betrieb auftretende Stoßbelastungen nach |
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Die statische |
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Richtwerte für Axial-Pendelrollenlager und Genauigkeitslager siehe entsprechende Produktbeschreibung! |
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Für
Nadelhülsen muss |
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Die
statisch äquivalente |
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P0 verursacht die gleiche Beanspruchung im Mittelpunkt der am höchsten belasteten Berührstelle zwischen Rollkörper und Laufbahn wie die tatsächlich wirkende kombinierte Belastung. |
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Diese Berechnung ist nicht anwendbar für Radial-Nadellager sowie Axial-Nadellager und Axial-Zylinderrollenlager! Bei diesen Lagern sind kombinierte Belastungen nicht zulässig! |
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Bei
Radial-Nadellagern und bei allen Radial-Zylinderrollenlagern gilt |
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Gute Sauberkeit
und geeignete Additive
Höchste Sauberkeit und geringe Belastung
Verunreinigungen
im Schmierstoff
























